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Technologiebegeisterte Talente mit Weitblick

27.04.2010

Fast 350 Studenten unterschiedlichster Disziplinen, freie Entwickler und Fachleute der Deutschen Telekom kamen am 22. April zum vierten Treffen der Event-Reihe "Technology meets Talent" in die Bonner Konzernzentrale.

Technologie-Ideen rund um Social Networking und Web 2.0 standen genauso auf der Tagesordnung wie deren Vermarktungsmodelle, aber auch Karrierechancen für Talente.

Karrierechancen für Talente standen auf der Tagesordnung in der Bonner Konzernzentrale.

Karrierechancen für Talente standen auf der Tagesordnung in der Bonner Konzernzentrale.

Wer ist der jüngste und zugleich erfolgreichste Technik-Podcaster Deutschlands? Und welche Hälfte des Gehirns kommt bei IT-Entwicklern hauptsächlich zum Einsatz? Die "Technology meets Talent"-Teilnehmer kennen die Antworten: In der Telekom Zentrale lernten sie unter anderem den 15-jährigen Philipp Riederle kennen, der mit dem Podcast "My iPhone und ich" im Internet eine Million Zuschauer im Jahr erreicht.

Oder sie folgten den Ausführungen des IBM-Cheftechnologen Gunter Dueck, der in der Szene auch als "Wild Duck" bekannt ist. Er verglich die rechte Hirnhälfte des typischen Technologen mit der linken des geborenen Vermarkters, um dann darzulegen, dass sie Ideen nur gemeinsam marktreif machen können. Die Zielsetzungen der Open Innovation, die der Veranstaltungsreihe zugrunde liegt, fasste Thomas Aidan Curran, Leiter Products & Innovation der Telekom, zusammen: "Mit dem heutigen Event und vielen weiteren Initiativen wollen wir Chancen darstellen, Plattformen bilden und ein Ökosystem für Innovationen schaffen."

Schätzte besonders die Themenvielfalt der Veranstaltung, Andreas Rosenkranz, Student in Saarbrücken.

Schätzte besonders die Themenvielfalt der Veranstaltung, Andreas Rosenkranz, Student in Saarbrücken.


Aktives Mitmachen gefragt
"Die Vorträge und Diskussionsrunden haben mich sehr beeindruckt", sagt Andreas Rosenkranz, der in Saarbrücken Werkstoffwissenschaft studiert. "Vor allem die Themenvielfalt hat mir gut gefallen." So konnten die Teilnehmer erneut zwischen rund 15 BarCamps wählen, um ihre Ideen und Meinungen etwa zur "Internetionalisierung" des Datenschutzes, zum offenen Dialog durch Kundenblogs oder zu neuen medialen Angeboten für die "Generation 50+" auszutauschen.

Für Galina Koleva, Studentin der Wirtschaftsinformatik an der Technischen Universität München, war die Wahl einfach: "Gespannt war ich vor allem auf Cloud Computing, über das ich meine Bachelor-Arbeit geschrieben habe", berichtet die 23-Jährige. "Das Thema war schon Schwerpunkt einer Podiumsdiskussion auf dem CeBIT-Stand der Telekom. Dort habe ich auch von der heutigen Veranstaltung erfahren."

War gespannt auf Cloud Computing, Galina Koleva, Studentin in München.

War gespannt auf Cloud Computing, Galina Koleva, Studentin in München.


Der Dialog geht weiter
"BarCamps wie bei "Technology meets Talent" finden jetzt regelmäßig in vielen Teilen unseres Unternehmens statt", sagte Thomas Sattelberger, Personalvorstand der Deutschen Telekom, in seinem Fazit. "Das ist nur einer von vielen Belegen, dass der Konzern sich in einem tief greifenden kulturellen Umbruch befindet." Die Hierarchien würden flacher, so dass sich Kreativität freier entfalten könne. "Ging es früher meistens nur um Personalentwicklung, so wollen wir in Zukunft vor allem mehr Freiraum für die Entfaltung der Persönlichkeit des einzelnen Mitarbeiters ermöglichen", so Sattelberger. "Sie sollen mit Freiwilligen-Spirit und ohne große hierarchische Einschränkung an den Erfolgsideen für die Zukunft teilhaben."

Dieser Geist hat auch die vier bisherigen Veranstaltungen von "Technology meets Talent" geprägt. Mehr als 90 Prozent aller Teilnehmer, so ein Befragungsergebnis, würden sie weiterempfehlen, und fast ebenso viele können sich die Telekom als potenziellen Arbeitgeber vorstellen. Für einige Talente ist das bereits Wirklichkeit geworden, viele weitere befinden sich im Auswahlprozess. Und: "Technology meets Talent" hat dem Konzern nach Aussage der befragten Teilnehmer schon jetzt ein deutlich besseres Image beschert.

© Deutsche Telekom, 2010

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